GESCHICHTE

Der Schwimmsportverein Hellas Emmerich 1921 e.V. wurde im Jahre 1921 durch Initiative von Paul Rommel gegründet. Bis der Verein im Jahre 1926 eine eigene Schwimmanlage im Sicherheitshafen (Zollhafen) in Betrieb nehmen konnte, wurden das Training und die Wettkämpfe in der städtischen Rheinbadeanstalt durchgeführt.

Das Schwimmen konnte natürlich nur in den Sommermonaten stattfinden.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Jahre 1952 wiederum von Paul Rommel der Schwimmverein neu ins Leben gerufen. Wieder wurde mit Hilfe von Sponsoren eine eigene Anlage gebaut. Diesmal aber im Pastorshafen. Da wo heute die Brückenauffahrt auf Emmericher Seite verläuft. Hier konnten im Sommer wieder Trainingsstunden, Wettkämpfe und Wasserballmeisterschaftsspiele abgehalten werden. Außerdem fungierte das Hellas – Bad als öffentliche Badeanstalt für die Emmericher Bürger.

Als im Jahre 1961 am Nollenburger Weg das städtische Freibad eröffnet wurde, zog auch der Hellas dorthin um. Im Jahre 1966 bekam Emmerich ein Hallenbad, so dass von da an der Schwimmbetrieb das ganze Jahr hindurch stattfinden konnte. Das hatte zur Folge, dass die Hellas Schwimmer sich bei den Schwimmwettkämpfen mit der Vereinen messen mussten, die schon immer ganzjährig trainierten. Vorher wurde sich mit den VoW – Vereinen gemessen (Vereine ohne Winterbad). Allerdings konnte das Wasserballspiel leider wegen ungenügender Wassertiefe gar nicht mehr ausgeübt werden.
Seit dem Jahre 1994 wurde das Freizeitbad „Embricana“ zur Heimat des SSV Hellas und dort fühlen sich alle Schwimmsportfreunde des Hellas sehr wohl. Eine große Rolle spielte schon immer die Nichtschwimmerausbildung beim Hellas. Diese wird heute sowohl im Embricana als auch in der Kleinschwimmhalle in Elten durchgeführt.

Zum 75-jährigen Jubiläum im Jahr 1996 entstand eine ausführliche Chronik, die zum Download bereit steht. Wer lieber ein gedrucktes Exemplar lesen möchte, kann dieses unter info (at) hellas-emmerich.de anfordern.